Mononormativität

Diese Folge bildet den Anschluss an die letzte Folge über Glaubenssätze. Jeany & Flo kommen darauf zu sprechen, wie die soziale Norm der Monogamie nicht nur unsere Beziehungen, sondern auch unser Sebstbild prägt.

Nach einem kurzen Einstieg über Bedürfnisse und Erwartungshaltungen analysieren sie Satz für Satz ein Bild, das seit einiger Zeit in sozialen Netzwerken die Runde macht. Nicht ohne Grund lösen viele dieser Sätze Unbehagen oder Zweifel in uns aus.

Die meisten, wenn nicht alle Menschen nehmen diese kollektiven Glaubenssätze durch Familie, Medien etc. auf und hinterfragen sie auch als Erwachsene nicht. Viele der Sätze verlieren aber, bei genauem Hinsehen, ihren Wahrheitsgehalt.

Den Abschluss bildet ein Ausflug zu Solidarität und wie falsch verstandene Solitdarität Beziehungen gefährden kann. Wie schön Beziehungen sein können, wenn man anfängt, Normative zu hinterfragen, erfahrt ihr in der nächsten Folge über natürlichen Umgang in Beziehungen.

Welche toxischen mononormativen Beziehungsmuster hast du bei dir erkannt? Gibt es welche, die dir immer wieder im Alltag mehr oder weniger offensichtlich begegnen? Schreib es uns in die Kommentare oder verlinke uns bei Instagram. Wir freuen uns über deine Rückmeldung!

What I mean when I say "toxic monogamy culture" * the normalization of jealousy as an indicator of love * the idea that a sufficient intense love is enough to overcome any practical incompatibilities * the idea that you should meet your partner's every need, and if you don't, you're either inadequate or they're too needy * the idea that a sufficielntly intense love should cause you to cease to be attracted to anyone else * the idea that commitment is synonymous with exclusivity * the idea that marriage and children are the only valid teleological justifications for beain committed to a relationship * the idea that your insecurities are always your partner's responsibility to tip-toe around and never your responsibility to work on * the idea that your value to a partner is directly proportional to the amount of time and energy the ypend on you, and it is in zero-sum competition with everything else they value in life * the idea that being of value to a partner should always make up a large chunk of how you value yourself
Quelle: User nankingdecade auf Tumblr

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